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Abbildung links: Kondenswasser aufgrund von zu hoher Luftfeuchtigkeit

Abbildung rechts: Überprüfung der Temperatur mit Wärmebildkamera

25.Januar 2021 | Patrick Lingg

Auch im Winter muss gelüftet werden!

Zu hohe Luftfeuchtigkeit führt zu Schimmel

Nach einem langen und kalten Tag kommen Sie abends nach Hause. Sie geniessen die Wärme und verzichten auf das Lüften. Ein kostspieliger Fehler den Viele begehen. Die Anfragen zur Untersuchung von Schimmel häufen sich. Die Klärung vor Ort führt meist zur selben Ursache: Es wird zu wenig gelüftet, die Feuchtigkeit kann nicht ins Freie.

 

Ein erstes Anzeichen dafür sind Wasserablagerungen am Fenster und später Schimmel. Durch bspw. Kochen, Duschen, Pflanzen und Personen erhöht sich der Feuchtigkeitsgehalt in Wohnungen. Unzureichender Luftaustausch führt dazu, dass gesättigte Luft keine weitere Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann. Dadurch entsteht Kondenswasser am kühlsten Ort des Raumes (meistens Fenster) und über die Zeit bildet sich Schimmel.

 

Früher erfolgte ein gewisser Luftaustausch automatisch, da Gebäude nicht dicht waren. Die heutige Bauweise der Fenster führt dazu, dass kein Luftwechsel mehr stattfindet.

 

Lüften Sie regelmässig

2-3-mal pro Tag Stosslüften (Durchzug machen) reicht in den meisten Fällen. Wenn Sie sicher sein wollen, können Sie mit einem Hygrometer die genaue Luftfeuchtigkeit des Raumes messen und ihr Lüftungsverhalten dementsprechend anpassen (Tabelle für die optimale Luftfeuchtigkeit).

 

Das Kippen führt nicht zum Ziel - Im Gegenteil

Durch das Kippen des Fensters findet nur ein punktueller Luftaustausch nahe am Fenster statt. Zusätzlich erhöht das Kippen die Heizkosten erheblich. Lüften bedeutet ein Luftwechsel in der ganzen Wohnung. Am wirkungsvollsten ist es, möglichst mehrere Fenster gleichzeitig zu öffnen.

 

> Haben Sie Fragen dazu? Markus Gomer berät Sie gerne zu diesem Thema, findet Lösungen und setzt diese um 041 781 02 54

03. November 2020 | Patrick Lingg

Covid-19 - Lüftungsempfehlungen

Forscher der Aalto University analysierten mittels Computersimulationen den Effekt von Lüftungen auf den Aerosolgehalt. In belüfteten Räumen können sich die Aerosole und somit auch der Covid-Virus bedeutend weniger schnell verbreiten.

Wir sind der Ansicht:

  • Eine Stunde vor Betriebsbeginn die Lüftung zu starten reicht.
  • 24/7 Lüftungsbetrieb kann nicht mit Covid gerechtfertig werden, da Vorlüften nicht möglich ist.
  • Wichtig ist eine gute Raumdurchströmung, maximale Luftmengen alleine haben keine Wirkung.

> Zum Video

> Bei Fragen, kommen Sie mit Markus Gomer ins Gespräch (041 781 02 54)

 

 

24. Juni 2020 | Denis Spreco

Energiespar-Contracting

Sicht aus Wissenschaft und Praxis

 

In diesem Video erfahren Sie, in Zusammenarbeit mit Prof. Hubbuch von der ZHAW, die Trends und Chancen mit dem Energiespar-Contracting sowie die beiden Contracting Varianten und eindrucksvolle Praxisbeispiele.

 

Haben Sie Fragen? Wählen Sie den für Sie passenden Zeitpunkt für ein unverbindliches 15 min Gespräch mit dem Geschäftsführer Martin Hofer.

 

> unverbindliches 15' Gespräch

> Anmeldung Zusatzinformationen ESC

 

 

26. Mai 2020 | Denis Spreco

Game Changer im Mietrecht!

Neue Anreize für Immobilienbesitzer und Vermieter dank

"Energiespar-Contracting"

 

Am 29. April 2020 hat der Bundesrat eine wichtige Verordnungänderung im Mietrecht beschlossen. Ab dem 1. Juni 2020 ist es dank "Energiespar-Contracting" für Immobilienbesitzer und Vermieter äusserst interessant geworden, den Energieverbrauch und damit die Kosten ihrer Immobilien zu senken - und das ganz ohne Investition und Risiko! In unserem Video erklären wir Ihnen, wie das funktioniert.

 

Für weitere Informationen zum Energiespar-Contracting sowie einer Einladung zu einem Webinar in Zusammenarbeit mit der zhaw können Sie sich im untenstehenden Link eintragen.

 

> Anmeldung Zusatzinformationen ESC

> zur Medienmitteilung des Bundes

> zum NZZ Artikel

28. April 2020 | Martin Hofer

WHO Empfehlung - Betrieb Lüftungen COVID-19

Speziell für die Wiederinbetriebnahme von Lüftungen, hinsichtlich der Wiedereröffnung von Einkaufscentren, Hotels, Schulen etc. hat die WHO Empfehlungen herausgegeben. Die wichtigsten Punkte haben wir für Sie zusammengefasst.

 

Gemäss WHO gab es in der Vergangenheit SARS-COV-1 Ansteckungen über die Lüftungsanlagen; im Gegensatz dazu gibt es keinen bestätigten Fall von Covid-19 Ansteckung über diese Anlagen. Allerdings gäbe es auch keine erfassten Daten oder Studien dazu. Um nichts unversucht zu lassen, um die Verbreitung von COVID-19 zu verlangsamen, empfiehlt die WHO unter anderem möglichst viel Frischluft zu nutzen. Das bedeutet:

  • Lüftungen temporär mit tiefer Betriebsstufe auf Dauerbetrieb stellen
  • Umluftklappen temporär ausser Betrieb nehmen
  • Rotations-WRG temporär ausser Betrieb nehmen
  • WC-Abluft temporär 24/7 laufen lassen
  • Umluft Heiz- und Kühlgeräte temporär ausser Betrieb nehmen

 

Keinen Einfluss und somit als unnütz erachtet wird:

  • Der Wechsel von Aussenluftfilter
  • Explizite Reinigung von Lüftungskanälen (ausserhalb Fälligkeit)
  • Abschaltung von Heiz- und Kühldecken

 

> zur Checkliste

> zum Bericht

24. April 2020 | Markus Gomer

Hydraulischer Abgleich – überhaupt notwendig?

Die Gebäude sind für rund 40 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich. Davon gehen wiederum über 40% auf das Konto der Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Sanitäranlagen. Ein wichtiger Faktor punkto Verbrauch und Komfort ist der korrekte Abgleich des hydraulischen Durchflusses. Damit wird sichergestellt, dass jeder Raum gleichmässig durchströmt wird.  Das reduziert den Wärme- und Kälteverbrauch der Anlagen deutlich. Dennoch wird der hydraulische Abgleich nur selten gemacht.
 
Das Beispiel verdeutlicht an einem einfachen Einfamillienhaus, dass beim Betrieb von Wärmepumpen, der korrekte hydraulische Abgleich der entscheidende Faktor für Effizienz und Komfort ist. Die violette Markierung auf der Darstellung (Quelle Hochschule für Technik NTB) zeigt, dass die höchste Effizienz mit der tiefsten Heiztemperatur erreicht wurde. Eine tiefe Heiztemperatur lässt sich nur durch korrekten Abgleich der Anlagen erreichen. Weder aufwendige Systeme noch spezielle Funktionen ersetzen einen korrekten Abgleich.


In diesem Fall erreicht die Luft/Wasser-Wärmepumpe die gleiche Effizienz wie im Durchschnitt die preislich aufwendigeren Sole/Wasser-Wärmepumpen.

 

> zum Bericht